DiSiKit auf dem DGfE-Kongress in München

Vom 23.3. – 25.3.26 wurde das Projekt DiSiKit auf dem DGfE – Kongress in München in drei verschiedenen Formaten vorgestellt und diskutiert. 

v.l.n.r.: Dr. Svenja Garbade, Prof. Dr. Ina Kaul, Prof. Dr. Peter Cloos, Yvonne Gormanns, Marie Minkus (stud. Mitarbeiterin), Dr. Isabell Krähnert

Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Professionalität im Umbruch – Spannungsfelder der Inklusion und der Erwerb diversitätsreflexiver Professionalität in der Kindheitspädagogik ” stellte Dr. Svenja Garbade am 24.3. im Rahmen ihres Vortrags “Transfer empirischen Wissens in ein appgestütztes Fortbildungskonzept – Herausforderungen bei der Reduktion” den auf die Appentwicklung fokussierten Teil des Projektes (DiSiKit Develop) vor. Ihr Beitrag befasste sich hierbei insbesondere mit dem Spannungsfeld zwischen der empirischen Beschreibung und der pädagogischen Anleitung innerhalb der App sowie der Berücksichtigung normativer Setzungen.

Am 25.3. folgte ein Forschungsforum unter dem Titel “Riskante und produktive Brüche? – Ethische, methodologische und forschungspraktische Herausforderungen in der diversitätsreflexiven Professionalisierung in Kindertageseinrichtungen”. Chair war hierbei Prof. Dr. Ina Kaul. Zunächst eröffnete Dr. Isabell Krähnert in ihrem Vortrag mit dem Titel “Erzeugte Brüche bearbeiten? – Transfer als responsiver Polylog zwischen Wissenschaft und Praxis” einen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Hieran anknüpfend stellte Yvonne Gormanns im Zuge ihres Vortrag „Brüche erzeugen? Zumutungen und (forschungs-)ethische Herausforderungen einer praxisbegleitenden Professionalisierung für Diversität“ konkrete Beispiele aus dem Projektkontext vor, die die Herausforderungen dieses Transfers verdeutlichten. Abgerundet wurde das Forschungsforum mit einem Beitrag von Prof. Dr. Peter Cloos, der die Ergebnisse der Vorträge einordnete und zu einer gemeinsamen weiteren Reflexion anregte.

Das Projekt DiSiKit war zudem in Form eines Posters auf der Postersession vertreten.

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